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"Humanitäre Schule" – Schüler:innen erleben Konfliktlösung hautnah
Unsere Schule hat sich auch in diesem Jahr wieder am Projekt "Humanitäre Schule" des Deutschen Roten Kreuzes beteiligt – mit großem Erfolg und hohem Engagement! 22 interessierte Schüler:innen aus dem 10. Jahrgang nahmen an einem spannenden Planspiel teil, das ihnen die Komplexität von internationalen Konflikten und Friedensverhandlungen näher brachte. Die Scouts Mayas und Bahri leiteten das Planspiel mit großem Geschick und Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der verschiedenen Planungsphasen.
In dem Planspiel versetzte sich jede Gruppe in die Rolle eines fiktiven Landes, das mit anderen Nationen im bewaffneten Konflikt stand – eine realistische Simulation echter globaler Krisen. Die Schüler:innen mussten dabei lernen, ihre eigenen Interessen durchzusetzen, gleichzeitig aber auch mit anderen Gruppen zu verhandeln und kompromissfähig zu sein. Das Internationale Rote Kreuz trat als weitere:r Akteur:in auf und versuchte, humanitäre Werte in den Konflikt einzubringen und Frieden zu ermöglichen. Besonders interessant war die Rolle der Presse, die durch realistische Meldungen immer wieder die Diskussionen entfachte und damit den Druck auf die Verhandlungsgruppen erhöhte.
Durch dieses Projekt haben unsere Schüler:innen nicht nur theoretisches Wissen über Konfliktlösung und humanitäre Prinzipien erworben, sondern auch praktische Erfahrungen in Verhandlungsführung, Diplomatie und kritischem Denken gemacht. Wir danken dem Deutschen Roten Kreuz, den Scouts Mayas und Bahri sowie allen teilnehmenden Schüler:innen für diesen wertvollen Beitrag zu einer humanitäreren Schulkultur!